
Das Holistic Health Institute (HHI)
Das Holistic Health Institute (HHI) ist eine gemeinnützige Stiftung, gegründet vom Stifter und Unternehmer Benjamin Otto.
Der Begriff „holistic“ im Namen der Stiftung steht für ein ganzheitliches Verständnis von Gesundheit und Genesungsprozessen, die sowohl physiologische, immunologische und psychische Aspekte beinhalten.
Für
uns sind drei Prinzipien zentral, um medizinisch-therapeutische
Angebote nachhaltig zu verbessern:
1. Ausrichtung auf das Individuum:
Wir
stellen den Menschen in den Mittelpunkt. Ziel des HHI ist es, in
sinnvoller Abstimmung alle Aspekte des Individuums zu
berücksichtigen, die zu Gesundheit und Genesung beitragen können.
Wir fördern passgenaue Behandlungsangebote, die sich an den
individuellen Bedürfnissen und Lebenssituationen der Menschen
orientieren.
2. Interdisziplinäre Zusammenarbeit:
Wir
setzen auf die
Integration verschiedener wissenschaftlich fundierter
medizinisch-therapeutischer Kompetenzen. Das HHI unterstützt
medizinisch-therapeutische Behandlungs- und Präventionsangebote,
die verschiedene Fachbereiche, Berufsgruppen und therapeutische
Ansätze
miteinander kombinieren, um ganzheitliche und wirksame Versorgung zu
ermöglichen Die Stiftung fördert das sinnvolle Zusammenwirken
schulmedizinischer und ergänzender
Ansätze – vorausgesetzt, ihre Wirksamkeit ist wissenschaftlich
fundiert. Deshalb unterstützt
das HHI auch geeignete Forschungsprojekte und setzt sich für die
systematische Messung und Weiterentwicklung von Behandlungsqualität
und -ergebnissen ein.
3. Befähigung von Betroffenen:
Wir unterstützen Angebote, die Patient*innen befähigen, ihre eigenen Ressourcen zu aktivieren und ihre Gesundheit mitzugestalten. Unser Ziel ist es, Menschen zu stärken und ihnen zu ermöglichen, informierte Entscheidungen zu treffen und ihren individuellen Weg im Umgang mit ihrer Erkrankung zu gehen.
Gefördert werden Präventions- und Behandlungskonzepte, die sowohl körperliche als auch psychische Wirkmechanismen berücksichtigen und die Entwicklung sowie Nutzung von Selbstwirksamkeit gezielt unterstützen.
Diese Prinzipien bilden die Grundlage unserer Förderarbeit. Seit 2024 setzen wir sie mit einem besonderen Fokus auf die Verbesserung der Versorgung von Menschen mit ME/CFS um.
In Folge von COVID-19-Erkrankungen sind viele Menschen von Long COVID betroffen. Eine mögliche Ausprägung von Long COVID ist die Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue-Syndrom (ME/CFS). Das Kardinalsymptom sind starke, zeitversetzt nach Belastung auftretende Zustandsverschlechterungen. Weitere häufige Symptome sind Fatigue (Erschöpfungszustände), Schlafstörungen, Reizüberempfindlichkeit sowie Regulationsstörungen des autonomen Nervensystems. ME/CFS zählt zu den Postinfektiösen Erkrankungen und ist bereits länger bekannt.
Da ME/CFS auch im Zusammenhang mit COVID-19 auftritt, steigt die Zahl der Betroffenen. Für Deutschland wird eine Zahl von über 600.000 Betroffenen geschätzt. Auf Basis des aktuellen Forschungsstands gilt: Etwa 60 Prozent sind nicht arbeits- oder schulfähig, rund 8 Prozent sind so schwer betroffen, dass sie ihre Wohnung nicht verlassen können und teilweise bettlägerig sind.
Das HHI fördert Lösungsansätze, die den Zugang von ME/CFS-Betroffenen zu medizinisch-therapeutischen Versorgungsangeboten verbessern.
Unsere Initiative.
Ihr Engagement.